Unsere Azubis besuchen Niederlassung in Ungarn

Unser Auslandsaufenthalt startete mit unserem Flug von Stuttgart nach Budapest, wo wir von Herrn Repasi, ein Mitarbeiter der ungarischen Niederlassung, in Empfang genommen wurden. Von dort aus ging es mit dem Auto zum Hotel, um unser Gepäck abzugeben. Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt von Budapest zum Essen. Danach zeigte uns Herr Repasi Budapest und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Der erste Arbeitstag begann mit einem Rundgang durch das Werk in Ungarn. Wir bekamen eine Einweisung zu den verschiedenen Arbeitsabläufen und den unterschiedlichen Maschinen. Unsere erste Aufgabe war, mithilfe einer BM-Liste alle Betriebsmittel in den verschiedenen Hallen ausfindig zu machen.
Ebenfalls zu unseren Aufgaben zählten, für jedes Betriebsmittel, wenn notwendig, eine Wartungskarte zu erstellen.
Außerdem duften wir Ersatzteillisten fortsetzen. Hierbei durchsuchten wir die Betriebsmittel nach Sensoren und Verschleißteile. Anschließend dokumentierten wir deren Artikelnummer oder Bezeichnung auf der Ersatzteilliste. Mithilfe der Maschineneinrichter ergänzten wir die Ersatzteillisten und begannen, mit der Sortierung des Ersatzteillagers nach der 5-S Methode.
Nachdem diese Arbeit erfolgreich erledigt wurde, starteten wir mit unserer Hauptaufgabe. Das Warten der Kniehebelpressen. Die Wartung war abhängig vom Zustand der Presse. Durch unsere Wartung wurde die Funktionalität der Pressen wieder optimal hergestellt.
Eine weitere Aufgabe bestand darin, eine Prozessanweisung für eine Lötstation zu erstellen, an welche Kondensatoren einseitig verlängert wurden. Zu jedem einzelnen Arbeitsschritt machten wir Bilder und fügten diese in die Prozessanweisung ein. Nachdem diese Prozessanweisung fertiggestellt wurde, erstellten wir noch eine Anweisung für die Kniehebelpresse.
Auch unsere Freizeit konnten wir gut nutzen. Am ersten freien Wochenende und nach Feierabend fuhren wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt, um dort einige Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Fischerbastei mit Blick auf Budapest, die verschiedenen Brücken und die St.-Stephans-Basilika anzuschauen. Ebenfalls bot Budapest zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, die wir natürlich nutzten.
Am zweiten und auch letzten Wochenende stand das „Gulaschfest“ in Kunszentmiklós, dem Standort unserer Firma, an. Hierzu durften wir in einem kleinen Hotel in einer Nebenstadt übernachten. Am Samstag gingen wir vormittags in die Stadt, in der sich sehr viele Vereine, Firmen und auch sonstige Gruppen versammelten und gemeinsam kochten und tranken. Unsere Firma hatte ebenfalls einen Stand, an welchem wir kochten und weitere Mitarbeiter kennenlernen konnten. Aufgrund des Sturms wurde das Fest leider abgesagt und wir fuhren ins Hotel zurück, wo wir das restliche Wochenende verbrachten.
Wir möchten uns nochmals recht herzlich bei der Familie Metz und allen Organisatoren, Betreuern und Mitarbeitern bedanken, welche unseren Auslandsaufenthalt organisiert und unterstützt haben.